350. Energie- und KlimaCheck

Klimabündnis-Gemeinden nutzen das Analyse- und Planungsinstrument vom Klimabündnis und der eNu.

BGM Martin Leonhardsberger (r.) und sein Team präsentieren stolz ihren Klimabündnis-Ausweis 2014. Foto: Stadtgemeinde Mank

2012 wurde der Energie- und KlimaCheck von Klimabündnis Österreich entwickelt und in einer Pilotphase in NÖ getestet. Seit 2013 ist das Planungstool durch Kooperation mit der NÖ Energie- und Umweltagentur auch für Gemeinden, die keine Mitglieder im Klimabündnis sind, verfügbar. Insgesamt wurden seit der Einführung schon 350 Energie- und KlimaChecks von 222 Klimabündnis-Gemeinden und 25 weiteren Gemeinden in NÖ ausgefüllt.


Ist-Analyse und Planungsinstrument

Klimabündnis-Gemeinden können gleich nach Ausfüllen des Checks am Klimabündnis-Ausweis ablesen, wie erfolgreich sie in Sachen Klimaschutz unterwegs sind. Als besonderes Service liefert das Klimabündnis nach Eingang der Daten den KlimaReport, der bei der Planung genauso wie bei der Kommunikation der weiteren Schritte unterstützt. 

Die Stadtgemeinde Mank im Bezirk Melk konnte sich zum Beispiel 2014 schon sichtbar verbessern. Die zahlreichen Aktivitäten der Klimabündnis-Gemeinde haben zu einer Verbesserung der Einstufung geführt und Mank ist um eine Stufe in die zweithöchste Kategorie aufgestiegen. Mit dem EU-Projekt „Wandelbares Mostviertel“  hat sich die Stadt in den letzten 2 Jahren mit Unterstützung vom Land NÖ und Klimabündnis als Pilotgemeinde mit der Anpassung an den Klimawandel beschäftigt. Die Klimaschutz-Wohnbauförderung der Stadt wurde überarbeitet, die Daten der neuen Photovoltaik-Anlage am Rathaus sind im Internet abrufbar, eine Mitfahrbörse wurde gegründet. Energieberatungen für Haushalte gibt es ebenso wie den Gemeindeausflug mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Auf dem Programm stehen noch Thermografiemessungen, oder die Förderung des nachhaltigen Konsums sowie Kraft-Wärmekopplung beim Nahwärmewerk und E-Carsharing-Angebote.


15 Jahre Klimabündnis-Gemeinde Mank

Seit 1999 ist Mank schon als Klimabündnis-Gemeinde aktiv. Mit der Biomasse-Fernwärme oder der Wärmedämmung der öffentlichen Gebäude wurden die ersten Maßnahmen eingeleitet. In der Stadtentwicklung wird auf kurze Wege Wert gelegt. Mit vielen RADLand-Aktivitäten und neuen Radwegen konnte der Radverkehr gesteigert werden. Mit Buswartehäusern wurden die Öffis attraktiviert, eine E-Tankstelle und E-Auto angeschafft. Der Energieverbrauch wird mit LED-Straßenbeleuchtung gesenkt und umweltfreundlicher Strom mit 115kW-Photovoltaikanlagen erzeugt. Der Einkauf im Ort hilft genauso wie die Einbindung der Kinder in der Klimabündnis-Volksschule Mank.

www.mank.at 


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