1. faires Fußballderby

Die Gemeinde Weinburg feierte den Beitritt zum Klimabündnis mit einem etwas anderen Fußballmatch.

Foto: Klimabündnis Österreich

Auf der Welt geht es nicht immer gerecht zu. Das wussten bereits die meisten der SpielerInnen und rund 100 ZuseherInnen, als sie zum 1. fairen Fußball-Derby zwischen Weinburg und der Nachbargemeinde Ober-Grafendorf gekommen sind. Was genau hinter dem "Fair play für Klimagerechtigkeit - dem Fußballspiel der anderen Art" steckt, bekamen sie schnell zu sehen und zu spüren: ungerechte Regeln, unterschiedliche Teamgrößen und Bälle und sogar einbeinig ging es zur Sache. 

Das 1. faire Fußball-Derby

Angeführt wurden die Teams von den beiden Bürgermeistern Peter Kalteis (Weinburg) und Rainer Handlfinger (Ober-Grafendorf). Zu Beginn spielten 11 gegen 11, plötzlich wurden 7 SpielerInnen ausgeschlossen und Pfarrer Emeka Emeakaroha durfte als Zwölfter das Team wechseln. Beim Spiel 4 gegen 12 wurde symbolisch der Energieverbrauch dargestellt. Denn gut ein Viertel der Weltbevölkerung verbraucht 75% der Energie. In einem weiteren Match wurde mit dem österreichischen CO2-Ball gekickt. Dieser ist gut 14 Mal größer als der einer Person aus Malawi. Weiters wurde aufgezeigt, warum und wie schnell wertvoller Regenwald zerstört wird.

Die Bürgermeister Peter Kalteis (Weinburg, l.) und Rainer Handlfinger (Ober-Grafendorf, r.). Foto: Klimabündnis Österreich

Pfarrer trifft und erzählt

Pfarrer und Torschütze Emeka Emeakaroha erzählte zum Abschluss, dass in seiner Heimat Nigeria nur wenige vom Erdölreichtum profitieren. Die Ölförderung hat den Boden und das Wasser verseucht und den Menschen ihre Lebensgrundlage genommen. Nigeria ist für Österreich nach Kasachstan der zweitwichtigste Erdöllieferant.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des EuropeAid Projektes „Fair Village Events“ mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union und der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit statt.

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