SO:FAIR AWARD für Bad Pirawarth und NÖ Landhausküche

In Linz wurden die Gemeinde Bad Pirawarth und die NÖ Landhausküche ausgezeichnet.

Nora Niemetz (Initiative SO:FAIR, Südwind OÖ), Norbert Rainer (Initiative SO:FAIR, Klimabündnis OÖ) und LAbg. Ulrike Schwarz zeichneten Karl Grübler (2.v.r.) von der NÖ Landhausküche aus. Foto: Wolfgang Simlinger

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Die öffentliche Hand nimmt für die soziale und faire Beschaffung von Produkten eine wichtige Rolle ein. Die besten Projekte aus ganz Österreich wurden in Linz mit dem „SO:FAIR AWARD“ ausgezeichnet.

PreisträgerInnen aus Niederösterreich

Die Landhausküche des Amtes der NÖ Landesregierung und die Marktgemeinde Bad Pirawarth überzeugten die Jury mit ihren engagierten Einreichungen. Die Landhausküche bezieht seit 2000 eine Vielzahl an Produkten – darunter Kaffee, Bananen und Schokolade – aus fairer Produktion und erhielt dafür den Anerkennungspreis für „Regelmäßige sozial-faire Beschaffung“. Die Marktgemeinde Bad Pirawarth beschaffte Arbeitsbekleidung für Bauhofmitarbeiter und den Gemeindeabwasserverband vom Fair-Wear-Foundation-Mitglied Engelbert Strauß und erhielt damit den Anerkennungspreis in der Kategorie „Konkreter Beschaffungsvorgang sozial-fairer Produkte“.

„Bad Pirawarth ist eine engagierte FAIRTRADE-Gemeinde und auch über die Initiative SO:FAIR seit Jahren mit uns in Kontakt. Eine Beispiel ist die bestens besuchte Veranstaltung samt sozial fairer Modeschau „so schön – so fair“ im Frühjahr 2014. Mein Dank gilt auch der NÖ Landhausküche, die durch konsequente Verwendung fairer, regionaler und biologischer Lebensmittel den Klimabündnis- Gedanken mit Leben erfüllt,“ gratuliert Petra Schön, Regionalstellenleiterin des Klimabündnis Niederösterreich.

Foto: Wolfgang Simlinger

Die Initiative SO:FAIR

Das Projekt SO:FAIR, eine gemeinsame Initiative von Klimabündnis, Fairtrade, Südwind, Ökokauf Wien, IFZ und Mag. Florian Schönthal-Guttmann Unternehmensberatung bietet Beratung, Schulung und Begleitung für sozial fairen Einkauf für öffentliche AuftraggeberInnen. Beim Kauf von Lebensmittel und Arbeitskleidung, Computer und Pflastersteine können soziale und ökologische Kriterien berücksichtigt werden. BeschafferInnen tragen damit aktiv zu einer lebenswerteren Umwelt, besseren Arbeitsbedingungen und zu sinkender Armut weltweit bei. Das Projekt wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und den Ländern Oberösterreich, Niederösterreich und Salzburg finanziert.

Weitere Vorzeige-Beispiele sozial fairer Beschaffung

Weitere Informationen zum SO:FAIR-Award sowie den PreisträgerInnen aus den anderern Bundesländern finden Sie hier.

Weitere Good-Practice-Beispiele finden Sie unter http://www.sofair.at/good-practice-beispiele

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