Rückblick Klimaforum

Mut-Rezepte für die Klimabündnis-Gemeinden beim Klimaforum NÖ!
 

(v.l.): Bgm. und Klimabündnis-Vorstand Herbert Wandl (Gerersdorf), Bgm. Harald Lechner (Asperhofen), LH-Stv. Stephan Pernkopf, Petra Schön (GFin Klimabündnis NÖ), LAbg. Doris Schmidl

NÖ-Treffen der Klimabündnis-Gemeinden

Vernetzen, nachmachen und ausprobieren – das alles kombiniert mit viel Mut.

Mit diesen Zutaten sollen Klimabündnis-Gemeinden die Klimakrise anpacken und die Energiewende noch kräftiger in Schwung bringen. Prozess- und Dialogbegleiter Klaus Weissmann umriss beim Klimaforum in Gerersdorf, wie die mittlerweile 428 Klimabündnis-Gemeinden in Niederösterreich ihre Klimaschutzaktivitäten trotz schwieriger Rahmenbedingungen beschleunigen können. Wie dabei die Bevölkerung eingebunden werden kann und damit auch die Bereitschaft steigt, auch auf den ersten Blick unpopuläre Maßnahmen mitzutragen, erzählte Gerfried Koch, Leiter des Klima- und Energiereferats in Baden. In der Kurstadt wurde ein Transformationsprozess zur Erreichung einer klimaneutralen Stadt gestartet.

Klimabündnis-Gemeinden auf dem Weg zur Energieunabhängigkeit

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf hob die wichtige Rolle der Klimabündnis-Gemeinden bei der blau-gelben Energiewende hervor: „Vor kurzem haben wir den Weg zur Energieunabhängigkeit in Niederösterreich vorgestellt. Dabei setzen wir auf eine Verdreifachung der Windkraft bis 2035 und eine Steigerung der Photovoltaik um 350 Prozent bis 2030. Zudem sollen Kleinwasserkraftwerke und die Biomasse noch mehr Energie liefern. Europaweit sind wir – auch dank der vielen engagierten Gemeinden – niederösterreichweit Vorreiter.“

Jubiläumsgemeinden & Regenwaldschutz

In Gerersdorf, der Heimatgemeinde des Vorstands-Vorsitzenden von Klimabündnis Niederösterreich, Bürgermeister Herbert Wandl gab es gleich 15 Jubiläen zu feiern. Unter anderm wurden Rabenstein, Eichgraben, Asperhofen, Neulengbach und Tullnerbach für ihre Aktivitäten in 25 Jahren als Klimabündnis-Gemeinde geehrt.

Wie wichtig auch weiterhin die Partnerschaft mit indigenen Völkern am Rio Negro und somit der Schutz des Amazonas-Regenwaldes ist, umriss Kerstin Plass vom Klimabündnis Österreich.

NÖ Klimaforum 2022

Fotos: Klimabündnis Niederösterreich

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