Jubiläen im Klimabündnis Tirol

25 – 20 – 10 Jahre Klimabündnis-Gemeinde: Oberndorf in Tirol, Jenbach und Brixelgg setzen auf Klimaschutz.
Übergabe der Jubiläumsurkunde anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Gemein-de Oberndorf im Klimabündnis Tirol. Von links: Bürgermeister Hans Schweigkofler, Klimabündnis Tirol Obmann René Zumtobel und Klimabündnis Tirol Geschäftsführer Andrä Stigger.

Klimabündnis-Jubiläen

Langjährige Zusammenarbeit

Seit 25, 20 bzw. 10 Jahren sind Oberndorf i.T., Jenbach und Brixlegg Mitglied im Klimabündnis Tirol. Mit innovativen Mobilitätsprojekten und einer nachhaltigen Ortsentwicklung seten die Gemeinde auf Klimaschutz und eine hohe Lebensqualität.
Übergabe der Jubiläumsurkunde anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Gemein-de Oberndorf im Klimabündnis Tirol. Von links: Bürgermeister Hans Schweigkofler, Klimabündnis Tirol Obmann René Zumtobel und Klimabündnis Tirol Geschäftsführer Andrä Stigger.
Übergabe der Jubiläumsurkunde anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Gemein-de Oberndorf im Klimabündnis Tirol. Von links: Bürgermeister Hans Schweigkofler, Klimabündnis Tirol Obmann René Zumtobel und Klimabündnis Tirol Geschäftsführer Andrä Stigger.

25 Jahre KlimabündnisOberndorf setzt seit einem Vierteljahrhundert auf nachhaltige Entwicklung

Seit 25 Jahren ist die Gemeinde Oberndorf in Tirol Mitglied beim Klimabündnis Tirol. In dieser Zeit hat die Gemeinde zahlreiche Maßnahmen in den Bereichen Energie, Mobilität und Naturschutz umgesetzt und verschreibt sich damit konsequent einer nachhaltigen Gemeindeentwicklung.

Ortstaxi, Blühstreifen und Fernwärme

Ein Schwerpunkt der Gemeinde ist die klimafreundliche Mobilität. Der Bevölkerung stehen vier VVT-Jahrestickets zum kostenlosen Verleih zur Verfügung. Zusätzlich unterstützt die Gemeinde das Ortstaxi finanziell und erleichtert damit insbesondere für kurze Wege den Umstieg auf nachhaltige Mobilitätsangebote.

Auch bei der Ortsentwicklung und im Naturschutz setzt Oberndorf wichtige Akzente. Im Zuge der Neugestaltung des Dorfplatzes wurden neue Bäume gepflanzt, mehrere Blühstreifen und Blühwiesen fördern die Artenvielfalt. Im Energiebereich profitiert die Gemeinde von einem gut ausgebauten Fernwärmenetz, an das sowohl die Gemeindegebäude als auch der Großteil der privaten Haushalte angeschlossen sind.

Klimabündnis-Obmann René Zumtobel (vorne links), Klimabündnis-Geschäftsführer Andrä Stigger (vorne rechts) und Bürgermeister Dietmar Wallner (links) freuen sich mit dem Gemeinderat über ein Jubiläums-Bäumchen.
Klimabündnis-Obmann René Zumtobel (vorne links), Klimabündnis-Geschäftsführer Andrä Stigger (vorne rechts) und Bürgermeister Dietmar Wallner (links) freuen sich mit dem Gemeinderat über ein Jubiläums-Bäumchen.

20 Jahre KlimabündnisMarktgemeinde Jenbach gestaltet die Mobilitätswende aktiv mit

Seit 20 Jahren ist die Marktgemeinde Jenbach Mitglied bei Klimabündnis Tirol. Mit innovativen Mobilitätsprojekten und einer nachhaltigen Ortsentwicklung setzt die Gemeinde konsequent auf Klimaschutz und eine hohe Lebensqualität.

Mobilität, das Herzstück der Klimaarbeit

Ein besonderer Schwerpunkt in Jenbach ist die klimafreundliche Mobilität. Mit dem RegioFlink, das im Jahr mehr als 20.000 Mal von Fahrgästen genutzt wird, steht der Bevölkerung ein flexibles und umweltfreundliches Verkehrsmittel zur Verfügung. Weiters sind die Einführung der Schulstraße sowie die attraktive Gestaltung der Begegnungszone wichtige Impulse für das Reduzieren von Verkehr. Ergänzt wird das Angebot durch eine moderne Radinfrastruktur mit zahlreichen Radabstellanlagen und Radboxen sowie Maßnahmen, die das Radfahren im Ortsgebiet weiter fördern.

Auch die Bewusstseinsbildung spielt eine zentrale Rolle. Beim Wettbewerb „Tirol radelt“ ist Jenbach euch heuer wieder mit dabei. Das Nachhaltigkeitsfest, das entlang der Begegnungszone stattfindet, ist ein Green Events Tirol und macht Klimaschutz für die Bevölkerung erlebbar. Darüber hinaus engagieren sich die Schulen der Gemeinde mit Projekten wie dem Pedibus an der Volksschule und Mobilitätsmaßnahmen an der Mittelschule.

 

Übergabe eines Jubiläums-Bäumchens zum 10-jährigen Bestehen der Marktge-meinde Brixlegg im Klimabündnis Tirol. Von links: e5-Teamleiter Alfred Landl, Ge-meinderätin Lea Ventura, Bürgermeister der Marktgemeinde Brixlegg Rudolf Pue-cher, Klimabündnis-Geschäftsführer Andrä Stigger und Klimabündnis-Obmann René Zumtobel.
Übergabe eines Jubiläums-Bäumchens zum 10-jährigen Bestehen der Marktge-meinde Brixlegg im Klimabündnis Tirol. Von links: e5-Teamleiter Alfred Landl, Ge-meinderätin Lea Ventura, Bürgermeister der Marktgemeinde Brixlegg Rudolf Pue-cher, Klimabündnis-Geschäftsführer Andrä Stigger und Klimabündnis-Obmann René Zumtobel.

10 Jahre KlimabündnisMarktgemeinde Brixlegg setzt auf Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung

Seit 10 Jahren ist die Marktgemeinde Brixlegg bereits beim Klimabündnis Tirol. Speziell in den vergangenen fünf Jahren hat die Gemeinde viel in Energieeffizienz, Naturschutz und klimafreundliche Mobilität investiert.

Mobilität als zentrales Thema

Ein besonderer Schwerpunkt der vergangenen Jahre lag auf der Förderung klimafreundlicher Mobilität. Mithilfe des Klimabündnis hat Brixlegg 2018 einen PRO-BYKE Maßnahmenplan entwickelt, um das Radfahren in der Gemeinde attraktiver zu machen. Die Maßnahmen wurden bereits zu 75 Prozent umgesetzt. Gemeinsam mit dem örtlichen Radteam, koordiniert durch das e5-Team, wurden vor zwei Jahren weitere Maßnahmen ausgearbeitet, um den Radverkehr im Ort weiter zu stärken.

Auch im Energiebereich setzt die Gemeinde wichtige Akzente. Über Initiativen wie das Energieradeln und die Zusammenarbeit mit der regionalen Energiegemeinschaft Energie Vision Alpbachtal werden Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Energiewende eingebunden.

 

Alle Vorteile und Voraussetzungen für Klimabündnis Gemeinden im Überblick

Amazonas Regenwald im Gebiet der Klimabündnis-Partnerschaft am Rio Negro
Das Klimabündnis verbindet europäische Gemeinden mit indigenen Organisationen im Amazonas-Gebiet.

Klimabündnis-GemeindenGlobal denken, lokal handeln.

Klimabündnis-Gemeinden wissen: Klimaschutz heißt „global denken, lokal handeln“.

„In der 90er Jahren wurde das Klimabündnis gegründet, damit europäische Gemeinden einen Beitrag zum Schutz des Amazonas-Regenwald leisten. Heute – 30 Jahre später – sind wir viele Schritte weiter. Unsere Partnerschaft mit indigenen Organisationen im Amazonas ist immer noch das Herzstück des Klimabündnis. Allerdings legen wir in unserer täglichen Arbeit mittlerweile den Fokus auf die Tiroler Gemeinden – was können wir hier tun, um die Erderhitzung zu stoppen und um Klimagerechtigkeit nicht nur global, sondern auch lokal zu leben?“

Klimabündnis-Geschäftsführer Andrä Stigger fasst die Idee des Klimabündnis zusammen.