Rückblick: Europäische Mobilitätswoche 2023

Von 16. – 22. September haben wir gemeinsam unter dem Motto #MeterMachen ein aktives Zeichen für klimafreundliche Mobilität gesetzt. Über 600 Städte und Gemeinden in ganz Österreich haben heuer an der Europäischen Mobilitätswoche teilgenommen – europaweit waren es mehr als 3.300 Städte und Gemeinden in 44 Ländern.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und Partner:innen für ihr Engagement und freuen uns über die vielen gelungenen Projekte und Aktionen von Betrieben, Bildungseinrichtungen und Vereinen sowie Städten und Gemeinden. Gemeinsam haben wir etwas bewegt in Sachen klimafreundliche Mobilität!

635 teilnehmende Städte und Gemeinden in Österreich!

Wir sagen Danke!

Eindrücke von ausgewählten und breit gefächerten Aktionen und Veranstaltungen in den Bundesländern präsentieren wir Ihnen hier – von Blühenden/#meterweiten Straßen, Verteilaktionen bis hin zu diskursiven Beteiligungsveranstaltungen war heuer wieder ein breites Angebot an Aktionen abgehalten.

Ansicht einer Straße aus der Vogelperspektive – mit Zeichnungen von Kindern und Personen, die sich auf der Straße aufhalten. Es sind keine Autos zu sehen.

OberösterreichLeonding

Leonding hat es auch heuer wieder geschafft in der Mobilitätswoche viele Leondinger:innen für nachhaltige Mobilität zu begeistern. So wurde wieder eine ganze Straße gesperrt, um bemalt zu werden. Leondinger Persönlichkeiten verzichteten einen Tag auf ihr Auto und berichteten darüber. Für die ganz Kleinen gab es ein Kasperltheater und einen Pump Track zum Ausprobieren.

Eine Gruppe Radfahrende halten an einer Kreuzung an einer Landstraße, an der Autos fahren.

BurgenlandPandorf

Die Europäische Mobilitätswoche war der Rahmen für die 3. Parndorfer Radparade. Die Teilnehmenden radelten u.a. die B10/B50 außerhalb Parndorfs, um ein Zeichen für umweltfreundliche Mobilität zu setzen. Die Veranstaltung wirbt zudem den Ausbau alltäglicher Fahrradrouten und Attraktivierung dieser für Radpendler:innen und Alltags-Radelnde.

Einige Erwachsene stehen um einen Tisch im Freien und besprechen anhand eines Stadtplanes die Fußwegesituation in Leibnitz.

SteiermarkLeibnitz

Am Leibnitzer Hauptplatz wurde heuer ein sogenannter Park(ing)Day
veranstaltet und 3 Parkplätze temporär und modelhaft begrünt, um zu zeigen, wie der öffentliche Raum freundlicher und einladender gestaltet werden kann. Der Tag wurde genutzt, um mit Expert:innen der TU Graz und Entscheidungsträger:innen über die fußgänger:innenfreundliche Gestaltung der Innenstadt zu diskutierten.

Kinder sitzen malend auf der Straße und zeichnen mit Kreide auf den Asphalt

NiederösterreichTürnitz

Beim 1. Türnitzer Mobilitätstag gab es ein ge(h)sundes Frühstück für alle, die klimafreundlich unterwegs waren und der neue Genussladen wurde eröffnet. Die gesperrte Straße wurden zum Sportplatz umgewandelt und die Kinder brachten die Straßen zum Blühen.

Kinder bemalen einen autofreien Straßenabschnitt mit bunten Farben, Tieren und einem Regenbogen.

SalzburgPinzgau

Blühende Straßen im ganzen Pinzgau – Rund 1.800 Kinder verzierten in der Mobilitätswoche verkehrsberuhigte Zonen oder Plätze mit bunten Kunstwerken. Unter dem Schirm der Regionalentwicklung wollen die Pinzgauer Gemeinden mit ihren 4 KEMs den beiden LEADER Regionen zeigen, dass Straßen nicht nur für Autos, sondern vor allem für Menschen da sind.

Vier Jugendliche stehen beisammen für ein Gruppenfoto mit dem Maskottchen Edgar während der Verteilaktion der Frühstückssackerl am Radweg in Innsbruck.

TirolAufbauwerk

Mit der Aktion #Frühradeln belohnten Jugendliche und Mitarbeiter:innen des AufBauWerks Radfahrer:innen mit Frühstückssackerln am Radweg Franz Greiter Promenade in Innsbruck. Für die radelnden Passant:innen gab es außerdem Gutscheine für Kaffee im AufBauWerk und einen Infostand am Radweg. Die Aktion möchte Jugendliche stärker in die Europäische Mobilitätswoche einbinden und empowern.

Schüler:innen konferieren im Nationalparkhaus Mallnitz

KärntenMallnitz

Am Autofreien Tag 2023 tagten über 100 Schüler:innen aus Kärnten und Salzburg beim 3. Klimagipfel im Nationalpark Hohe Tauern. Die weite Anreise ins Mölltal nahmen die Schüler:innen mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf sich. Themen des Gipfels waren: Klimaschutz, Netzwerkaufbau, Solar-Energie, E-Mobilität, CO2-Fußabdruck und Faire Schokolade. Mit dabei in Mallnitz: Borg Spittal, Europagymnasium Klagenfurt, CHS Villach, BORG St Johann im Pongau.

Awards der Europäischen Mobilitätswoche 2023

Wir gratulieren St. Veit an der Glan, Mauthausen und den Gemeinden Itter/Hopfgarten recht herzlich zum Gewinn des Österreichischen Mobilitätspreis 2023! Danke für Ihr Engagement und für’s gemeinsame #MeterMachen.

St. Veit an der GlanSieger in der Kategorie „Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwoher:innen“

St. Veit an der Glan überzeugte mit einem umfangreichen Programm während der EMW 2023 und ihrem Klimaneutralitätsfahrplan, welcher über der EMW hinaus wirkt.

MauthausenSieger in der Kategorie „Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwoher:innen“

Mauthausen überzeugte mit ihrem fünftägigen Programm, mutigen Maßnahmen, sowie mit Kooperationen über Bundeslandgrenzen hinweg.

P&B Agentur

Itter/HopfgartenSieger in der Kategorie „Innovative Aktionen“

Die Gemeinden Itter und Hopfgarten begeisterten mit ihrer Aktion #MeterMessen. Dabei verknüpften sie Mobilität mit anderen Themen und denken Mobilität, sowie Nachhaltigkeit über Gemeindegrenzen hinweg.

Koordiniert wird die EUROPÄISCHE MOBILTÄTSWOCHE in Österreich vom Klimaschutzministerium (BMK), im Rahmen der Klimaschutzinitiative klimaaktiv mobil.